Eva-Maria Stadlbauer

Eine junge Frau mit Brille und langen, hellbraunen Haaren steht im Freien auf einer Wiese, im Hintergrund unscharfe Bäume und Himmel. Sie trägt ein schwarzes Oberteil mit dünnem Spitzenbesatz an der Halslinie und lächelt leicht.

Ich studiere Alte Musik an der Schola Cantorum in Basel, wo ich mich intensiv mit der Musik bis zum 18. Jahrundert beschäftige. An zwei Tagen unterrichte ich die Nachwuchschöre der Solothurner Singknaben – wo viel Energie und Erfindungsreichtum und (die Größte Hürde) das Entziffern von Bern-Deutsch erfordert wird. Aber den größten Teil der Woche verbringe ich auf den Schienen zwischen verschiedenen Orten – Basel - Salzburg - Solothurn – wo ich die Mitreisenden mit Textlernen und gelegentlichen Singen beglücke.

Stimmgruppe:

Alt

Tagsüber:

Ich singe seit ich mich erinnern kann, (also ca. mit 3 Jahren) bei den Nachwuchschören der Dommusik und habe irgendwann beschlossen, das zu meinem Beruf zu machen. Viele Projekte, Chöre, Studien in Lehramt, IGP & Konzertfach bieten mir dabei eine Vertiefung und haben vermutlich auch meinen Kalender ruiniert. Dennoch: egal, wie viele Studienabschlüsse, Projekte oder Konzertbühnen noch dazukommen..

Musikalische Erfahrungen:

Generell Musik aus der Passionszeit, aber vor allem „Lehre uns bedenken“ (J. H. Schein) ein wunderschönes Madrigal, in der das Ensemble die breite der Klangqualität zeigen kann, von homophonen Stellen bei denen ein homogener Klang gefordert ist, bis zu polyphonen bei denen Stimm-individuelle Musikalität gezeigt werden kann.

Lieblingsstück:

Wenn ich mir eines Wünschen könnte, wäre es ein Pokerface. Mein Gesicht ist ein offenes Buch Daran konnte Publikum/Chorleiter/Mitsänger*innen schon öfter erkennen, ob gerade eine kleine Panne passiert ist. Von (leider ungewollt) eisigen Seitenblicken bis zu einem Schmunzeln (oder auch Lachen), das mich potentiell von Singen abhält, ist alles dabei.

Typisch Ich (Chorsünde):

Die Arbeit auf (schnell!) sehr hohem Niveau, bei der trotzdem die Singfreude über der Präzision steht, und genau deshalb die besten Ergebnisse und Erlebnisse entstehen.

Warum bin ich hier??

Eine lachende Frau mit Brille sitzt an einem weißen Tisch im Freien, trinkt Kaffee und hat einen weiteren Kaffee auf einem Tablett vor sich.